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Feeding at School : Schluss mit Hunger!

      

 

Die Kinder im Buschland von Sambia wollen unbedingt zur Schule gehen – wenn die Eltern in der Lage sind das gesetzlich vorgeschriebene Schulgeld zu bezahlen. Die Kinder laufen - ohne etwas gegessen zu haben - den oft kilometerlangen und beschwerlichen Wege zur Schule. Nach dem Unterricht laufen sie wieder nach Hause und haben immer noch nichts gegessen. Erschöpft und müde bekommen sie dann einen Brei - Nshima – aus Maismehl und Wasser. That‘s all. Die mangelhafte und einseitige Ernährung führt oftmals dazu, dass die meisten Kinder unterernährt und für Krankheiten anfälliger sind.

Diesen Kreislauf wollen wir mit unserem neuen Projekt: „Feeding at School“ stoppen.

In einem Pilotprojekt in der Kaula-Schule im Sambia, die seit einem Jahr eine Schulpatenschaft mit der unterfränkischen Faulbach-Schule beschlossen hat, wurde dieses Projekt erfolgreich getestet. Und die Kontrolle über die Zuwendungen ist perfekt:

Wir erhalten einen Kostenvoranschlag von der Schule und senden das Geld an einen unserer Vertrauenspersonen vor Ort. Dieser begleitet den Einkauf und sendet uns die Quittungsbelege in Gänze zu. Außerdem erhalten wir via What‘sApp (das funktioniert im Busch) vom Schuldirektor wöchentlich Bilder und kleine Videos mit Aufnahmen der essenden und glücklichen Kinder zugesendet.

Für 25 Cent am Tag kann ein Kind satt werden….! Und das ist ja nun wirklich keine Herausforderung für unsere Verhältnisse.

Wir wollen dieses Projekt nun für weitere 5 Schulen in Sambia ausweiten. Die Absprachen erfolgen beim Sambia-Besuch der Vorstandschaft im Mai 2019 – wenn wir genug Budget haben, können wir mit einer weiteren Schule starten – und dann mit der nächsten.

Der positive Effekt dieses Projekts ist auch, dass mehr Kinder die Schulen besuchen, weil sie etwas zu essen bekommen!